Bogenbrücke
Bogenbrücke
Bogenbrücke
Spielplatz Don Quijote - Lageplan
neue Spielkombination
neue Spielkombination
Spielplatz Grünauer Allee - Lageplan

Spielplätze in Leipzig-Grünau

Sanierungs- und Umgestaltungsmaßnahmen zweier Spielplätze im Leipziger Stadtteil Grünau
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Ort: 
Leipzig
Bauherr: 
Stadt Leipzig
Leistung: 
Leistungsphasen 3-8 HOAI
Zeitraum: 
2011
Bausumme: 
ca. 50.000 €
Fertigstellung: 
2011

Im Rahmen der Entwurfsplanung wurden für die beiden Spielplätze Gestaltungsvorschläge entwickelt, die eine Balance zwischen hochwertiger Gestaltung und Wirtschaftlichkeit ebenso anstreben, wie es ihr Ziel war, einen möglichst optimalen Spielwert zu gewährleisten. Die Hauptelemente der beiden Spiellandschaften sind dabei sehr unterschiedlich. Während im Bereich des Spielareals an der Grünauer Allee im Mittelpunkt der Anlage eine multifunktional nutzbare Spielkombination steht, bildet auf dem Spielplatz Don Quijote eine Brücke, die zwei Teile eines Spielhügels miteinander verbindet, den gestalterischen Höhepunkt der Anlage.

Das Spielangebot im Bereich der Grünauer Allee wird dabei durch verschiedene weitere Spielelemente und Gestaltungsmaßnahmen abgerundet. Die Hauptattraktion des Areals ist jedoch die neue Spielkombination. Aufgrund ihrer Größe wie auch ihrer auffallenden (farbigen) Gestaltung stellt die neue Anlage einen Blickfang dar. Bei der Auswahl der vorgeschlagenen Spielkombination kam es neben ihrer stabilen Ausführungsqualität vor allem darauf an, in mehrfacher Weise nutzbar zu sein und somit mehrere Spielmöglichkeiten zu bieten. Beim Klettern, Balancieren, Ausschau halten, ggf. auch Rutschen und Verstecken finden die Kinder genügend Gelegenheiten, die Spielanlage in Besitz zu nehmen und sich hier auszutoben und miteinander zu interagieren.

Die Gestaltung einer Brücke, die mehr als nur Brücke ist und zugleich als Attraktion des Spielplatzes wirkt, war die Hauptaufgabe für die Planung des Spielplatzes an der Garskestraße. Da die Brücke, die zwei Teile eines Spielhügels miteinander verbindet, nicht notwendigerweise begangen werden muss, also nicht Teil eines öffentlichen Fußweges ist, bestanden Gestaltungsspielräume, die es ermöglichten, die Brücke selbst als Spielelement zu entwickeln. Die Entwurfsidee bestand darin, das Begehen der Brücke zum spielerischen Erlebnis werden zu lassen. Durch die vorgeschlagene Gestaltung als Bogenbrücke, bei der auch die Lauffläche der Bogenform folgt, bekommt das Überqueren einen besonderen Reiz. Dadurch wird auch ein zusätzlicher Anreiz für die Kinder geschaffen, den Spielhügel überhaupt zu erklimmen.